My Blog and Soapbox

To help order and sort some of the things in my mind, it often helps me to write them down. And this is the place I do just that. Not always related to photography. Not always in English. Manchmal auch auf Deutsch.
I have recently switched blogging platforms. Here is my new blog:
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Lightroom-Workshop Teil 2

Der zweite Teil des Lightroom-Workshops auf Undsoversity steht kurz vor der Release!

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Der Push, das unbekannte Wesen

decay_car

Als ich vor vielen Jahren die Schwarzweißfilme noch bei Foto Kreidler zum Entwickeln gab, da war mir schemenhaft klar, dass man Filmen beim Fotografieren weniger Licht als eigentlich notwendig geben darf, und das dann in der Entwicklung durch das sogenannte "Pushen" wieder ausgleichen kann. Das klang dann meistens so: "Guten Tag, hier sind zwei Ilford HP5, die habe ich auf ISO 1600 belichtet, können Sie mir die bitte pushen?"

Wie das Pushen genau funktioniert, und welche Auswirkungen es hat, wusste ich nicht. Nur, dass mir die Bildergebnisse immer ganz gut gefallen haben. Meine Bitte, die Filme dann noch auf hartes, kontrastreiches Papier auszubelichten, wurde meistens mit einem ungläubigen Kopfschütteln quittiert, gemacht hat er es dann - wenn auch widerwillig - trotzdem.

Heute weiß ich, dass der Push nicht zwingend das Korn vergrößert. Ich weiß, dass das Kopfschütteln des ausgebildeten Fotografen der Verschiebung der Kontraste galt, die nicht so ganz in sein Weltbild passten. Ich weiß, dass der Push nicht nur die ISO erhöht, sondern eher an der Ausbildung der Kontrastkurve rüttelt. Und das wirkt sich vor allem auf den Bildausdruck, auf die Kontrastverteilung und die Auffächerung der Grauwerte aus.

Das wirklich schöne daran: diese Bildergebnisse passen perfekt in die Bildsprache der heutigen Zeit.

Und ich weiß jetzt auch, dass es unglaublich Spaß bereitet, sich an die Grenzen des machbaren zu tasten und zum Beispiel den 400er-Film zur Abwechslung mal mit ISO 12800 zu belichten und mit der entsprechenden Entwicklung Ergebnisse zu erzielen, die einen locker vom Hocker hauen.

Die Freude an diesen Extremen möchten wir natürlich nicht für uns behalten, darum haben wir gemeinsam mit Spürsinn zwei Workshops kombiniert, die sich genau diesen Themen widmen.

Workshop 1: Fotografie am Ende des Lichts mit Michael Weyl und Tilla Pe
Workshop 2: Extremes Entwickeln für Fortgeschrittene mit Chris Marquardt und Monika Andrae

In dieser Tandemveranstaltung geht es darum, in extremen Lichtsituationen gut zu belichten und das belichtete Material dann auch entsprechend zu entwickeln. Pushen bis der Arzt kommt. Vielleicht auch etwas Pullen, denn auch das hat seine Berechtigung.

Das Tandem findet statt von 15.-17. Juli 2011, und bis Mitte Juni gibt's das Paket zum Frühbucherpreis: mehr Informationen hier


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MixTour Feinkorn v2

Piano Truck

When you shoot digital at ISO 100 and the light goes down, you change the ISO to something higher, let's say 800. But what if you shoot analog and you have half your film exposed at ISO 100? One option is to change film, which is a hassle. Another option is to carry a second camera with a higher ISO film. Also a bit of a hassle. My new favorite option is to just change the light meter to a higher ISO and keep shooting with a different sensitivity onto the same film.

"But how do you go about developing that film?" I hear you ask.

Up

I have recently had the pleasure to play with a new developer, called MixTour. It's a product by German company Spürsinn (full disclosure: I am friends with them and we hold analog workshop together). It is actually more than just a developer, it's a four-component DIY kit that you can use to mix any type of developer you like. Fine grain, contrast, push, pull, universal, ... you name it.

MixTour comes with a set of recipes to get you started, and one of them is a universal developer that goes by the name of Feinkorn v2, and dare I say, I've fallen a little in love with it.

Here's what I did: I used Monika's Holga Wide Angle Pinhole camera to shoot of roll of Efke 100. The camera features an f/135 pinhole. Precise exposure? Virtually impossible. Especially in changing light conditions. I measured once, then timed the exposures according to my gut. AND THEY WERE ALL OVER THE PLACE! More precisely they were spread over at least three f-stops, probably closer to four. On one roll of film, next to each other.

Cracks

Turned out MixTour Feinkorn v2 handled this range of latitude without even blinking. Now I'm looking forward to finding out what other tricks it has up its sleeve.
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