Die Story

Hallo, ich bin Chris und dies ist meine Geschichte: Sie beginnt in den frühen 1990er Jahren. Gerade als ich mich für ein Studium der Tontechnik bewerben wollte, erfuhr ich von dem relativ hohen Risiko, ein schweres Hörproblem zu entwickeln. Also habe ich gekniffen. Anstatt meiner Leidenschaft für die Musikproduktion zu folgen, wandte ich mich der Informatik zu und behielt Musik und Tontechnik als Hobby bei.

A portrait painting of Chris Marquardt

Während meine Ohren glücklicherweise in Ordnung blieben, verbrachte ich fast 15 Jahre in der Computerbranche. Ich lernte viel über Netzwerke, das Internet (ich richtete einen der allerersten Webserver in meiner Umgebung ein), über den Umgang mit Kunden und über Marketing. Meine natürliche Neugier war letztendlich der Schlüssel zu großen Teilen meiner Entwicklung.

Anfang 2005 verlor ich meinen Job und beschloss, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. Im selben Jahr nahm ich auch eine dieser neumodischen Dinge in Angriff: einen Podcast. Mein Internet-Hintergrund, ganz passable Audio-Kenntnisse und das (bald mehr als ein) Hobby Fotografie waren dann die richtige Kombination. Photography Tips from the Top Floor wurde schnell zur Nummer 1 unter den Fotografie-Podcasts und gewann eine anständige Fangemeinde.

So viele Leute, dass es möglich wurde, Workshops zu veranstalten. Die ersten in meinem Studio in Tübingen, gefolgt von einer US-Workshop-Tournee im Jahr 2006. Wilde Zeiten.

Weitere Podcasts, Themen und Co-Moderator:innen folgten im Laufe der Jahre. Bis heute verdanke ich diesem brillanten, erstaunlichen und sehr befreienden Medium eine Menge.

Top Floor Productions

Meine eigene kleine Firma hat im Laufe der Zeit einige Veränderungen durchgemacht, aber das Thema Produktion ist mir immer nahe geblieben. Ich habe Audio/Video und Podcasts für Kunden aller Größenordnungen produziert. Vom 24-Spur-Live-Mitschnitt von Bands auf der Bühne und der Produktion ihrer Alben bis hin zu Podcast-Produktionen für große Unternehmen. Von der Magazinfotografie bis hin zu maßgeschneiderten Fotoworkshops für Unternehmen, Gruppen und Einzelpersonen.

Im Jahr 2009 begannen dann zusammen mit meinem Freund Jon die Fotoreisen und daraus dann meine kleine Firma. Das hat es mir ermöglicht, mit Amateur- und Profifotografen bis an die Enden der Welt zu reisen. Von fast am Nordpol, auf Schiffen rund um Spitzbergen und Grönland, bis zur Wiege der Menschheit in Äthiopien. Von Bhutan, dem Kingdom of Happiness, bis hin zu den Höhen des Himalaya und zu allen drei Basislagern des Mount Everest. Von der einzigartigen Schönheit Marokkos bis zu den roten Treppen des Times Square. Ich bin unendlich dankbar für all diese Gelegenheiten, mit so vielen wunderbaren Menschen in Kontakt zu kommen. Und ich bin froh, dass ich so viel davon über die Podcasts und andere Kanäle weitergeben konnte.

Was kommt als nächstes?

Zurzeit beschäftige ich mich mit der Zukunft der Fotografie, nicht nur in einem gleichnamigen Podcast, sondern auch mit all den Veränderungen, die durch KI und andere computergestützte Entwicklungen in den kreativen Bereich eintreten. Die Fortentwicklung der K.I. geschieht schneller als alles andere, was ich bisher erlebt habe und meine Neugier zieht mich mal wieder mitten hinein. 

Und obwohl die Covid-Pandemie ziemlich vielen einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, scheint sie für mich genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen zu sein. Unser Weltklima ist in großer Gefahr, und es hat sich für mich schon eine Weile nicht mehr richtig angefühlt, mit dazu beigetragen zu haben, dass große Gruppen von Menschen in Flugzeuge steigen.

Abgesehen davon, dass ich in Sachen Fotografie, Kreativität und Kunst ein Teil dessen sein möchte, was dort als Nächstes ansteht, wird das nächste Kapitel meiner Workshop-Tätigkeit zunächst mal in Europa stattfinden. An Orten und Städten, die ich mit einem flotten Elektrofahrzeug und mit einer entsprechend kleinen Gruppe erreichen kann.

Die erste Fototour, die ich angekündigt habe, ist der Eastern European Photo Road Trip, auf dem ich mit einer kleinen Gruppe von Fotograf:innen im September 2023 von Berlin über Dresden, Prag, Wien und Budapest bis nach Transsylvanien fahren werde. Mit der Kamera immer im Anschlag. In einem wendigen Auto, das wie für die Tour gemacht ist, sowohl von der Größe als auch von der Reichweite. Die Testreise letzten Sommer war fantastisch. Und die Gruppengröße wird ein enormes Maß an Flexibilität ermöglichen, mit deutlich weniger Reibung als bei den größeren Gruppen. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen. Sie können sich hier anmelden.

Außerdem:

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  • Wenn Sie Ihrem Team spannende und neue Dinge näher bringen wollen, melden Sie sich.
  • Wenn Sie sich fragen, wie Sie Ihren eigenen Podcast auf die Beine stellen können, melden Sie sich.
  • Und natürlich, wenn Sie von mir in einer persönlichen Videosession lernen wollen, kontaktieren Sie mich.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen!
Chris